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Neubau eines ausgezeichneten Wohlfühlhauses

Leitgedanke bei der Planung war es, einen angenehmen Lebensraum für eine Familie zu schaffen, der einfach wohltuend ist; der einfach zu jetzigen und kommenden Lebenssituationen passt, einfach ökologisch ist und einfach sehr wenig Nebenkosten benötigt. Ein Gebäude das aus sich selbst heraus sehr gut funktioniert; und während einer langen Lebensdauer innerhalb der Grundrisse und Etagen flexibel zu nutzen ist.

Das es selbstverständlich ganzheitlich gedacht und für alle nachvollziehbar geplant und umgesetzt wurde, zeigt sich z.B. daran, das es von einer regionalen, familiengeführten Baufirma mit deren vertrautem Personal, konventionellen Mitteln, Baustoffhändlern, etc. schlüsselfertig und termingerecht umgesetzt wurde.

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anhaltend Wohltuend

Wohlfühlen ist kein Zufall, sondern wird im Voraus mitgedacht und mitgeplant! 

Ein Beispiel:

Wenn Sie mit Ihren Kindern im Winter einen unbeschwerten Ausflug machen- dann sind es die besten Gedanken, wenn ein Zuhause auf Sie wartet, dass so gestaltet ist, das Sie sich wohl fühlen und das dieses Wohlfühlen täglich fördert. Ein Zuhause das für die Kinder werthaltig bleibt und mit wenig Nebenkosten -auch im Winter- auskommt!

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Ein offenes Haus für interessierte Besucher

Das Gebäude und seine Bewohner nahmen ein paar Jahre lang an den "Passivhaustagen" teil. Interessierte konnten das Haus frei besichtigen.

Die meisten waren zunächst an technischen

Werten interessiert; die waren rasch erzählt.

Dann hat sich das bewusste Wahrnehmen von Behaglichkeit eingestellt und fast jeder Besucher hat für sich selbst festgestellt, das man sich schon bei 19°C Raumtemperatur sehr wohlfühlen kann.

 

Können Sie sich vorstellen, wie bedeutend es ist, wenn man nicht mehr auf 21°C erwärmen muss?

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Hauptsache das Leben schmeckt!

An dieser Stelle der Homepage stand ursprünglich eine Projektdarstellung mit den technischen Daten.

 

Ich erinnerte mich daran, wie ich zum Weinkenner wurde. Wir haben Seminare besucht, viele Proben erlebt und viele Beschreibungen gehört und gelesen, wie der Wein schmeckt...

Nun ist es seit vielen Jahren so, dass die Theorie beim Weintrinken in den Hintergrund tritt. Wichtig ist am Ende, dass Ihnen der Wein schmeckt!

Natürlich muß der Winzer das Handwerk verstehen.

Ist es bei einem gelungenen Haus nicht auch so?!!

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Früh wurde ein einfaches
3-D Model eingerichtet und damit gearbeitet.

Es bedeutet Mehraufwand in der CAD ein 3-D Model anzulegen; da gilt es Nutzen und Aufwand abzuwägen; ein einfaches Model reicht meistens für die Planungen aus..

Für gemeinsame Abklärungen z.B. mit dem Doppelhausnachbarn, kann es nützlich sein.

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04_Sonnenstandplanung; hier für 09.04. um 15.15 Uhrviertel nach drei.jpg

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Sonnenstand simuliert, Fenster optimiert 

Die Verschattungen durch Nachbarn wurden in die Simulation mit einbezogen. So können Tage und Uhrzeiten abgebildet werden. Hier eine Darstellung vom Sonnenstand für den 9.4. um 15.15 Uhr: also das direkte Sonnenlicht zur Geburtstags- Kaffee- Zeit; auf dem Esstisch.

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Das Gebäude wurde als Passivhaus geplant

Ein Passivhaus ist ein Gebäude ohne aktive Heizung.

Energiekennwert Heizwärme: unter 15 kWh/(m2a)

Ausgangspunkt sind vordefinierte Mindestqualitäten bei der Gebäudehülle, einschl. der Fenster; sowie eine Lüftung, die die Wärme der Abluft effektiv nutzt; wir haben damit das Warmwasser erzeugt.

Mit aufwendiger Technik hat das nicht direkt zu tun- das kann so einfach und miteinander verbunden sein, dass es für die Bewohner nachvollziehbar und leicht zu Handhaben ist.

Das ist es, was mir daran so gut gefällt.

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Im Allgemeinen einfach -
konsequent im Detail 

Die Ausführung sollte einfach, massiv und werthaltig sein; ohne Experimente.

Das Bewährte und Vertraute wird damit bewußt weitergeführt und dient als Grundlage für neue Anforderungen und neue Ziele. Eine ganzheitliche Planung ohne Wärmebrücken führt zum Ziel.

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Ausgezeichnet!
Eins der ökologischsten 
Bauvorhaben in Mainz.

Die Kriterien sind dabei besonders vielfältig und ganzheitlich aufgebaut. 

Die effektive Energieverwendung ist dabei nur ein Aspekt von vielen; die ökologischen Qualitäten von den eingesetzten Materialien im Innen- und Aussenbereich, Ressourcenschonung, Gesundheit und Nachhaltigkeit werden nach einem detaillierten Punkteschema bewertet.

Es gilt dabei in allen Bereichen zu punkten! 

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Türen aus Eiche

Die Eingangstür ist ein Einzelstück vom hunsrücker Schreiner; aus Eiche von der Mosel; in Passivhaus-qualität angefertigt. Traditionelles Handwerk nach Wärmeschutzberechnung; einem gedämmten Kern, sehr guten Dichtungen und Motorschloss inclusive.

 

Die Tür in das EG kann später als Eingang in eine separierte Einliegerwohnung führen.

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Eine Diele mit Charme

Eine Diele mit Zementplatten und Sockeln wie "anno dazumal". Die werden beim Altern immer schöner und geben der kompakten Diele auf lange Sicht eine schöne Optik. 

Diese Zementplatten stammen aus Bacharach.

Die Wände sind handwerklich bearbeitet und es geht hinauf auf Trittstufen aus heimischem Holz.

Die haben sich als rohe Bretter in der Werkstatt schon toll angefühlt und an den Holzgeruch kann man sich noch erinnern, wenn die Treppe längst benutzt benutzt wird.

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Lebensraum im EG

Südwestlich liegt das große Herz des Hauses; 

hier werden Kochen, Essen und Wohnen verbunden. Aus der Küche kann mit Gästen gesprochen, oder bei Hausaufgaben unterstützt werden.

Der tiefe Küchenblock ist von beiden Seiten nutzbar; Teller und Geschirr vom Essbereich her.

Mehrere Terrassentüren führen in den Garten.

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Küche - dezent präsent

Spüle, Herd und gr. Kühlschrank sind in eine Nische eingebaut; hinter der Spüle ist noch ein versteckter Platz für Gläser und viel Kleinkram.

Glasoberflächen lösen Konturen auf, geben Größe und optische Verbindung.

Schwarzer Granit vom Küchenblock sorgt für den Kontrast und erdet den Raum.

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Schlaf gut

Mineralischer Putz und Biofarben sorgen für ein gutes Raumklima. Lieblingsfarben, Holz und Linoleumboden für Wohlfühlen. Wenn der neue Raum mit den "alten" Möbeln, der Wäsche, etc. harmoniert- dann hat man gemeinsam viel richtig gemacht. Ein kompakter Raum mit Geborgenheit; incl. niedrigen Bau- und Unterhaltskosten.

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kleines Bad - ganz groß

Das Fenster ist klein, aber geschickt platziert.

Die Oberflächen haben einen leichten Glanz und vergrößern damit den Raum; Wände über den Fliesen mit glatt- geschliffenem, pflegeleichten Mineral- Spachtelputz.

Die hochwertige Ausführung ist auf lange Lebensdauer ausgelegt. Die großzügige Dusche wird auch im Alter dann noch schön funktionieren, wenn das EG eine separate Wohnung geworden ist.

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Materialien, Formen und Farben im Hintergrund

Wir geben Gebäuden eine harmonische Grundstimmung, die den Hintergrund bildet, für ein Leben das sich ändern und entwickeln kann.

Je mehr positive Energie aufgenommen und abgegeben kann, desto besser.

Wichtig ist es auch, dass man offene Bereiche- für verschiedene Nutzungen oder Gestaltungen bewußt im Voraus anlegt; so entstehen Alltags- Stileben wie dieses; was zeigt, dass die Bewohner in Harmonie ihre Kreativität ausleben können.

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Raum für die Jugend

Jugendzimmer können sehr verschieden aussehen. Hier konnte es schon so gestaltet werden, das es ohne weiteres ein Gästezimmer werden kann.

Ein Balkon, "gesunde Wände" und ein Holzfußboden gehören dazu.

Das Zimmer ist so geschnitten, dass es später einfach in zwei Räume geteilt werden kann.

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Highlight - in Hausmitte

Sonnenlicht am Tag und Raumlicht in der Nacht dringen durch ein mattiertes Fenster im Bad auf den Flur im OG bis zum Treppenhaus.

Schönes Licht und Impressionen, dort wo ansonsten kein Tageslicht hingelangt.

Ein einfacher, aber im täglichen Leben sehr wirkungsvoller Kniff.

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Das Bad im OG

Das Bad im OG hat als belebenden Impuls einen eigenen Charakter erhalten. Großformatige, matte und z.T. Lasergravierte Fliesen geben Ruhe, Tiefe und Eleganz; auch auf den zweiten, dritten Blick.

Die mit einfachem Putzgrund behandelten und weiß gestrichenen Wände bilden einen Kontrast dazu; ebenso wie das warme Holz der Möbel.

Ein Bad kann funktional und wohnlich zugleich sein.

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Licht im Bad

Ein Fenster nach Westen bringt lange, direktes Tageslicht im Wandel der Sonnenstände ins Bad. Die Wände im Streiflicht erscheinen verschieden rauh und mit Schatten und Strukturen. Mineralischer Putz und Anstrich wirken positiv auf das Raumklima.

Holz und Dekoration bringen Behanglichkeit hinzu und bieten Raum für Gestaltung.

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Fenster vom Bad zum Flur

Ein Fensterahmen aus dem gleichen Holz wie Möbel, Treppen und Eingangstür. Das Fenster schafft eine Verbindung von Bad und Treppenhaus. Das Licht kann nach beiden Seiten wirken.

Materialien wie Holz und verschiedene Strukturen werden gezielt, klar und handwerklich eingesetzt, um positiven Stimmungen Nahrung zu geben.

 Das gibt den Bewohnern Energie für den Alltag.

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Kinderzimmer

Hier sind "gesunde" Materialien selbstverständliche Pflicht; Linoleumboden, mineralisch an Wänden und Decke. Für freie Kreativität gibts Tafelfarbe an den Sockeln. Zwei Fenster über Eck schaffen Weite und großes Blickfeld nach außen.

Wenn ein Raum Fenster nach zwei Seiten hat, kann der Tagesverlauf in den Raum hineinwirken. Das hat einen belebenden Effekt, der positiv wirkt und großteils unbewußt aufgenommen wird.

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Eine Welt auf 12,5 qm 

Weil eine große Nische (später Abstellraum) und der breite Flur vor dem Kinderzimmer mitgenutzt werden können, sind 12,5qm gut proportioniert.

Auch hier nach dem Grundprinzip: Behaglich, Kompakt und flexibel.

Die eingesparten Bau- und Unterhaltskosten kommen der Familie zu Gute.

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Holz + Metall & Putz auf ungewöhnliche Art

Ungewöhnlich ist es nur auf den ersten Blick-

schon bald erkennt man eine Harmonie in den Gegensätzen und Kontrasten von Materialien und Formen. Die Wirkung des Einen wird durch das Andere verstärkt und alles kommt klar zur Geltung. Sinn und Nutzen von allem ist direkt ablesbar.

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Material - aber klar !

Bei einer Faltwerktreppe sind die Ansichten von der Seite und von vorne sehr verschieden. Dieser Effekt nutzt sich auch im Alltag nicht ab.

Das ausgesuchte Holz wird zum Hauptdarsteller.

"Die Stufentiefe und -höhe haben wir vorher durch Messungen unserer Lieblingstreppen selbst herausgefunden und die Herstellung beim Schreiner eigenhändig mitgefühlt.

"Das Holz der Treppe kommt aus Wäldern, die wir kennen, dass macht sie für uns jeden Tag endgültig zu etwas wirklich besonderem." Zitat Bauherrin

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Arbeiten mit gutem Gefühl

Hier läßt sich konzentriert im Homeoffice arbeiten.

Das Licht kommt von zwei Seiten und der Blick kann auch mal in die Ferne gehen. Wenn es gut tut mal richtig durchatmen, sind frische Luft und bequeme Möbel nur wenige Schritte entfernt.

Die wirklich gute, (Hitzeabweisende) Dämmung sogt für ausgeglichene Temperaturen; auch wenn es draußen mal wieder besonders heiß wird. 

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Handwerk im Hintergrund veredelt das Alltägliche

Handwerk beim Bauen soll in diesen Zeiten seine Bedeutung behalten; dass gilt es als Architekt stets zu fördern und weiterzuentwickeln.  

Hier konnte man eine anspruchsvolle Optik dadurch erreichen, das man ein spezielles Vlies als Hintergrund verwendete, bei dem die Streifenoptik als Struktur schon angelegt war. Das Vlies wurde mit einer Lasur -und einer Spur Goldglimmer- durchscheinend beschichtet. Das Ergebnis war im wechselnden Tageslicht immer wieder ein Erlebnis.

Und übrigens: wer glaubt, es braucht für das Herstellen eines wirklich glatten Untergrundes, ansatzloses tapezieren und beschichten des Vlieses keinen guten Handwerker- der irrt.

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Die Geschichte des Bauens war beim Projekt des "Wohlfühlhauses in Passivhaus- Standard" eine Reise, die wir mit konventionellen und bewährten Mitteln, einfachen- aber konsequenten Lösungen und ein wenig Technik zu hochgesteckten Zielen geführt haben.

Diese waren insbesondere: Werthaltigkeit, Einfachheit, Flexibilität, geringe Unterhaltskosten und gesundes und stärkendes wohlfühlen durch das Haus. 

Das haben wir gemeinsam - mit mehreren Dutzend Menschen - geschafft.

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